design and share your city

2019, 2021
DEUTSCHLAND, ARMENIEN

Über das Projekt

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Im Rahmen des Jugendaustausch „Design and share your city!“ kamen 24 junge Menschen aus Deutschland und Armenien zusammen, um ihre Ansichten und Meinungen zum Thema Jugendbeteiligung in der Stadtentwicklung auszutauschen. Die Teilnehmer*innen hatten die Möglichkeit, eigene Projektideen zur kreativen Nutzung der öffentlichen Räume zu entwickeln und umzusetzen.

Im Mittelpunkt der ersten Begegnung in Berlin stand eine Vielzahl non-formaler Workshops zu den Themen taktischer Urbanismus, Design Thinking und Projektentwicklung sowie thematische Gespräche mit Expert*innen und detaillierte Analysen der zukünftigen urbanistischen Projekten. In dieser Phase konnten die Teilnehmer*innen auch in Gruppen arbeiten und konkrete Ideen und Lösungen entwickeln, um attraktive Jugend- und öffentliche Plätze in Berlin und Eriwan zu schaffen. Darüber hinaus hatten die Teilnehmer*innen während der Workshops die Möglichkeit, die für eine erfolgreiche Verbreitung der Projektergebnisse notwendigen PR-Kompetenzen zu erwerben.

Während der zweiten Projektphase in Armenien wurden für die Teilnehmer*innen Bildungsveranstaltungen zu taktischem Urbanismus sowie sowjetischer Moderne in der armenischen Architektur organisiert. Darüber hinaus hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, die armenische Stadt Gjumri zu besuchen. In der Zeit zwischen den non-formalen Sessions konnten die Teilnehmer*innen ihre eigenen Workshops in Design, Zeichnen und Origami durchführen. Am Ende der zweiten Phase der Begegnung erhielten die Jugendlichen außerdem die Möglichkeit, sich einem lokalen Künstler anzuschließen und bei der Erstellung und Umsetzung von zwei Streetart-Kunstwerken mitzuwirken: Graffiti sowie Mosaiken aus Plastikflaschen Deckeln auf den zentralen Straßen von Eriwan – mitzuwirken.

Dieser Jugendaustausch wurde von CHANCE International umgesetzt, in enger Zusammenarbeit mit „UniGrowth DC“ (Armenien) und vom Programm Erasmus+ finanziert.

Rückmeldungen der Teilnehmer/innen:
Jugendaustausch „Design and share your city!“ wurde für mich zu einem besonderen Erlebnis. Ich habe viel über die armenische Kultur, die Gastfreundschaft der Menschen sowie die Vorteile und Schwierigkeiten der interkulturellen Kommunikation gelernt. Während des Projekts habe ich viele verschiedene Leute kennengelernt, die den Teambuilding-Prozess noch interessanter gemacht haben; einige von ihnen wurden für mich fast zu Freunden, obwohl das Projekt nur zwei Wochen dauerte! Was mir am besten gefallen hat, war der praktische Teil – die beiden Wände, die wir gemeinsam entworfen haben. Es macht mich glücklich, dass wir ein sichtbares Ergebnis geschaffen haben, zu dem wir irgendwann wieder zurückkehren können.“ – Franziska Gisela Zimmerhackl.

„Ich habe meine Komfortzone noch nie so verlassen wie bei diesem Projekt. Ich bin sehr dankbar, dass die anderen Teilnehmer, denn ohne ihre Hilfe würde ich Probleme mit der Kommunikation gehabt hat, da ich nur Deutsch, Englisch weiß, Französisch und ein wenig Niederländisch, aber nicht verstehen, entweder Armenisch oder Russisch. Für mich ist dies einer der ersten Fälle, in denen wir im Rahmen des Projekts die Möglichkeit hatten, ein eigenes Street-Art-Objekt zu schaffen, das bei einer Rückkehr nach Eriwan „besichtigt“ werden könnte. Ich war beeindruckt, dass einer der eingeladenen Referenten uns Möglichkeiten präsentierte, wie man städtische Gebiete verändern und praktische Erfahrungen zur Verbesserung des Mergelyan-Parks in Eriwan sammeln kann.“ – Veronika Hugle.

„Dies war meine erste Teilnahme am Erasmus+-Projekt und es hat mich sehr beeindruckt, vor allem durch die Möglichkeit neue Freunde zu finden und meinen Wissensvorrat aufzufrischen.
Darüber hinaus haben wir dank unserer Teamarbeit in Eriwan zwei wunderschöne zeitgenössische Street-Art-Kunstwerke geschaffen, die nun die zentralen Straßen der Stadt schmücken.
Ich kann mit Zuversicht sagen, dass mich das Programm motiviert und handlungsfähig gemacht hat. Ich werde mich auf jeden Fall für die Teilnahme am neuen Erasmus+-Austausch bewerben.
Besonders gut hat mir gefallen, dass ich während des Austauschs und Kennenlernens die Möglichkeit hatte, die deutsche Mentalität kennenzulernen. Für mich war es auch eine tolle Erfahrung, in Gruppen zu arbeiten, während wir uns austauschen.“ – Tamara Avagyan.

„Für mich war dies eine Fortsetzung des ersten Teils des Projekts, der in Berlin stattfand, und obwohl ich nichts Neues erwartet hatte, waren beide Etappen voller ganz unterschiedlicher Eindrücke und Empfindungen.
Ich kann sagen, dass ich die Erfahrung, die sie mir schließlich machten, auf unterschiedliche Weise liebte. Aufgrund der Besonderheiten des praktischen Teils mussten wir in jeder Phase der Erstellung unseres Street-Art-Objekts äußerst vorsichtig sein, um nichts zu verderben. Als irgendwann etwas schiefging, geriet ich in Panik und stellte dann fest, dass Armand (der Künstler, mit dem wir zusammengearbeitet haben) meinen Fehler korrigiert hatte. Trotzdem blieben die Spuren meines Fehlers sichtbar und machten diese Arbeit für mich zu etwas Besonderem. Egal wie viel Zeit vergeht, ich bin mir sicher, dass sie für immer da sein werden.
Außerdem ist es schön zu wissen, dass es uns gelungen ist, zwei großartige Werke zu schaffen, vor allem weil jeder die Möglichkeit hatte, an der Entstehung dieser Objekte mitzuwirken. Ich bin sicher, dass nur wenige allein in der Lage gewesen wären, das zu schaffen, was wir durch unsere gemeinsamen Anstrengungen geschaffen haben. Jedes Mal, wenn wir dem Geruch von Farbe begegnen, erinnern wir uns aneinander, an den Prozess der Arbeit, an die Wände, an Gespräche, an die Liebe und vieles mehr. Ich bin mir sicher, dass der Haupterfolg unseres Projekts eine gut koordinierte und freundliche Teamarbeit ist, sowie leuchtende Farben, die wir auf die Straßen von Eriwan gebracht haben.“ – Laura Gabrieljan.

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